Liebes Tagebuch: Weil ihr nicht wegschauen dürft…

Liebes Tagebuch: Weil ihr nicht wegschauen dürft…

In den gezeigten Bildern sieht man eine immer wiederkehrende Szene: viele Menschen, die auf viel zu engem Raum zusammen sind und an Mangel von Hygiene, Nahrung und anderen lebenswichtigen Gütern leiden.

Der Fotograf Daniel Etter, welcher ein Fotograf für die wohl bekannteste Zeitung in den USA, die New York Times, ist, hat all diese erschreckenden Szenarien auf Fotos festgehalten. Somit zeigt er den Menschen, in was für einer Situation sich die Menschen auf der griechischen Insel namens Kos befinden. All diese verarmten und heimatlosen Menschen sind Flüchtlinge aus Syrien, welche von den extrem schwierigen Verhältnissen, die in ihrem Heimatland herrschen, fliehen müssen, um zu überleben.

Jedoch kommen immer mehr solcher Flüchtlinge an den Küsten Griechenlands an. Einige Inseln, wie zum Beispiel Kos, Lesbos Ostägäis sind ebenfalls betroffen. Täglich vergrößert sich die Anzahl der Menschen dort um hunderte weitere, wie es in verschiedenen Berichten kürzlich bestätigt wurde.

Die Flüchtlinge, die dort in Griechenland ankommen, befinden sich in schlechten Umständen. Die Hitze, die auf der Insel Kos zum Beispiel vorherrscht, ist auch nicht gerade förderlich für das Befinden dieser Menschen.
Aus diesen Gründen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man ihnen helfen sollte. Viele Bewohner sehen jedoch bewusst weg, da sie zum Teil nicht mit dieser neuen und sehr rasant gekommenen Situation umgehen können, andererseits gegenüber den Flüchtlingen keine Akzeptanz entgegenbringen wollen. Beim Betrachten dieser Bilder allerdings wird schnell klar, dass sie die Hilfe dringend benötigen und man auch selbst etwas dafür tun sollte.

Einfach wegzusehen ist keine Lösung für die immer größer werdende Zahl an Migranten aus Syrien. Deshalb werden an vielen Orten Sammlungen von Lebensmitteln, Geld oder auch Klamotten, die von den Einheimischen nicht mehr getragen werden, durchgeführt, um den Flüchtlingen etwas bieten zu können, damit sie in Europa ein neues Leben beginnen können.

In Griechenland wird zum Beispiel vorerst dafür gesorgt, dass die Flüchtlinge, die an den Inseln wie Kos ankommen, an das griechische Festland gebracht werden. Weltweit laufen Spenden- und auch Sammelaktionen für diese armen Menschen.
Durch die Verbreitung solcher Bilder wie zum Beispiel durch Zeitungen wird öffentlich auf dieses immer größer werdende Problem aufmerksam gemacht, damit alle Menschen ihren Beitrag dazu leisten und den Flüchtlingen helfen können.

Quelle/Source: Daniel Etter/ The New York Times/ Redux/ laif

Agnes Fischer
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